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Gepostet on Jan 24, 2015 in Haus und Garten | 1 Kommentar

Wie sieht die richtige Amaryllis Pflege aus?

Die Amaryllis ist besonders im Winter als Zimmerpflanze aufgrund ihrer Farbvielfalt beliebt. Ob rot, weiß oder rosa, diese Pflanze ist auf jeden Fall ein Hingucker. Inzwischen gibt es sie sogar in Orange, Grün und gestreift. Auch unterschiedliche Formen der Blüte gibt es, wie gefranst oder spitzförmig. Man kann sie entweder kaufen, wenn sie bereits blüht oder ihre Zwiebel. Der Vorteil der Amaryllis Pflege ist, dass sie sehr leicht ist. Daher ist sie besonders bei Anfängern eine beliebte Zwiebelpflanze.

Wissenswertes über die Amaryllis

Amaryllis Pflege allgemein

Bei der Amaryllis Pflege muss man die verschiedenen Phasen der Entwicklung berücksichtigen.

Eigentlich handelt es sich bei der Amaryllis um den Ritterstern. Dieser gehört zwar zu der Familie Amaryllis, aber gehört zu einer anderen Gattung, und zwar zu der Gattung Hippeastrum. Die echte Amaryllis kommt aus Südafrika und unterscheidet sich an ihrem Stängel, der fest ist und nicht hohlräumig. Außerdem ist die echte Amaryllis schwerer zu pflegen.

Es gibt drei Vegetationsphasen des Rittersterns:

  • Die Wachstumsphase: Diese Zeit des Rittersterns ist zwischen dem Frühjahr und Sommer.
  • Die Ruhephase: Im Herbst zwischen August und Oktober befindet sich diese Zwiebelpflanze in einer Ruhephase.
  • Die Blühphase: Im Winter fängt die Amaryllis an zu blühen.

Je nach Vegetationsstadium unterscheidet sich die Amaryllis Pflege und somit die optimalen Bedingungen der Umgebung. Es gibt inzwischen viele verschiedene Sorten und Farben (verschiedene Arten).

Amaryllis Pflege in der Wachstumsphase

Bevor mit der Amaryllis Pflege begonnen werden kann und man die Pflanze zum Wachsen bringt, muss diese richtig eingepflanzt werden. Wie man das macht, kann man in diesem Video sehen.

Standort

Im Sommer, von Mai bis Juli, sollte die Amaryllis an einem halbschattigen Ort stehen. Die Temperatur sollte dabei nicht 16 Grad überschreiten. Ein Platz an der Fensterbank ist vollkommen in Ordnung für diese Zimmerpflanze.

Düngen

Während der Wachstumsphase kann der Ritterstern alle 10 Tage gedüngt werden. Als Dünger eignet sich organischer Dünger oder flüssiger Dünger, der in das Blumenwasser hinzugegeben wird.

Achtung bei der Amaryllis Pflege: Wenn die Pflanze in der Wachstumsphase zu wenig Licht abbekommt, bilden sich keine Blüten.


Amaryllis Pflege in der Ruhephase

 
Amaryllis Pflege: Gießen und Düngen

Während dieser Zeit ist die Amaryllis Pflege ganz leicht. Ab Ende August bzw. Anfang September sollte die Amaryllis nicht mehr gegossen werden. Blätter, die vertrocknet an der Pflanze hängen, können entfernt werden. Die Ruhephase hält dann 6 bis 8 Wochen an. Während der Überwinterung sollte sie nicht gedüngt werden.

Standort

Im Herbst, also zwischen August und Oktober, sollte der Ritterstern an einem dunklen und trockenen Ort stehen. Die Temperatur kann während dieser Phase zwischen 15 und 16 Grad liegen.

Umtopfen

Im November ist die beste Zeit, um die Pflanze in einen Topf umzutopfen, der nicht viel größer als die Pflanze selbst ist. Hierbei sollte die Zwiebel zu 1/3 mit der Erde bedeckt werden. Die Pflanze kann dann ein wenig gegossen werden. Nun sollte die Pflanze an einem hellen, aber nicht heißen Standort stehen. Wenn der Austrieb ca. 10 cm erreicht hat, kann die Pflanze regelmäßig, also 1-2 Mal die Woche, gegossen werden. Lockere Erde, wie Blumen- und Kakteenerde, sind für die Amaryllis Pflege zu empfehlen.

Amaryllis Pflege in der Blühphase

Amaryllis Pflege Zeitraffer

Die Blütezeit der Amaryllis ist im Winter.

Standort

Die schöne Blüte hält ungefähr zwei Wochen an. Im Winter fühlt sich die Pflanze in der Wohnung an einem hellen Platz wohl. Die optimale Temperatur liegt zwischen 18 und 20 Grad.

Gießen

Es reicht, wenn man etwas Wasser in den Untersetzer gießt, da die Zwiebel nicht überwässert werden darf. Wenn die Blüten nach der Blütezeit abgefallen sind, kann der Stil angeschnitten werden. Die Blätter müssen aber dran bleiben.

Amaryllis im Garten

Das Überwintern der Amaryllis im Garten ist ganz leicht. Man muss die Zwiebelpflanze Ende August aus der Erde nehmen und abgestorbene Blätter entfernen. Die Zwiebel wird nun an einem kühlen Ort (z. B. im Keller) gelagert. Im Dezember sollte man die Pflanze dann umtopfen. Es gibt auch andere schöne Zwiebelpflanzen, die sich wunderbar für den Garten eignen, wie z. B. Tulpen oder Narzissen. Mit verschiedenen Knollen- und Zwiebelpflanzen hat man das ganze Jahr über einen schönen Blumengarten. Die Liste der verschiedenen Sorten ist groß und vielfältig.

Krankheiten

 
Roter Brenner

Durch den Pilz fault die Zwiebel. Erkennungsmerkmale sind rote Streifen an der Zwiebel und auf den Blättern, die zu größeren roten Flecken werden. Wenn die eigene Amaryllis davon betroffen ist, kann man leider nichts anderes machen als diese wegzuwerfen.

Zwiebelfäule

Hier ist die Amaryllis Pflege nicht richtig gemacht worden. Wenn man die Pflanze zu häufig gießt, kann Staunässe entstehen, wodurch die Zwiebel faulen kann.

Weichhautmilbenbefall

Wenn die Luftfeuchtigkeit und die Temperatur zu hoch sind, können Milben die Pflanze befallen. Hier können spezielle Insektizide helfen.

 

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1 Kommentar

  1. Halli-hallo!

    Das sind ziemlich interessante Tipps zu einer ziemlich interessanten (und schönen!) Blume. Fragt sich nur, ob es einen Beitrag zum Umweltschutz darstellt, wenn man auf solche Importgewächse setzt?

    Dass ihr in Sachen Umweltschutz vorbildlicherweise sehr interessiert seid habt ihr ja schon gezeigt in eurem Artikel über Ökostrom und das fand ich auch gut genauso wie den Artikel.

    Der Artikelt ist zwar ziemlich alt aber wie ich finde immer noch aktuell. Warum habt ihr eigtl aufgehört den Blog hier zu pflegen? Schade eigentlich. Gerade Themen wie Ökologie und Ökostrom könnte man doch weiter verfolgen.

    Aktuell glaube ich findet eine große Meinungs-Umstellung statt. Das beobachte ich jedenfalls in der Umgebung. Leute fahren lieber mit dem Fahrrad und den Öffentlichen durch die Stadt, senken ihren Wasserverbrauch, achten darauf welche lEBENSmittel sie kaufen und wollen weniger Papier z.B. und Strom verbrauchen. A propos: Auf dem Strommarkt hat sich denke ich in der Zwischenzeit auch viel getan seit eurem Artikel dazu. Ich selbst bin vor kurzem auf einen weiteren Anbieter von Ökostrom gestoßen der ein ähnliches Konzept wie lichtblick verfolgt: Naturstrom. Das große STichwort dieses Anbieters ist Dezentralisierung. Die Vision [Verlinkung wurde von Betreiber entfernt] von Naturstrom finde ich ziemlich gut und wird auf der verlinkten Seite gut beschrieben. Kurz gefasst ist die interessante Idee hinter „Naturstrom“, unabhängig zu bleiben von Poltik und großen Konzernen und eine „Stromrevolution von unten“ zu initiieren. Oder mit den Worten des Anbieters selbst: Die mittelständische NATURSTROM AG versteht sich als Bürger-Energiegesellschaft in Form einer AG und als unabhängige Alternative zur konventionellen Energiewirtschaft. – Eine dezentrale, bürgernahe Energiewende

    Ich finde es schön zu sehen dass sich in diesem Bereich der uns wirklich alle angeht was tut, mehr Anbieter auf den Markt kommen und wir als Verbraucher immer mehr die Möglichkeit haben und nutzen, mündig und verantwortlich zu handeln. Oh wenn ich jetzt so nachdenke …:

    Krass wo einen die Betrachtung einer simplen Blume hinführen kann. Ich setz mal einen Punkt hier. Beste GRüße, Hubert

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