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Gepostet on Sep 30, 2014 in Haus und Garten | Keine Kommentare

Clematis pflanzen und schneiden

Die Waldrebe, die auch als Clematis bekannt ist, gehört zu den beliebtesten Kletterpflanzen im heimischen Garten. Über 300 verschiedene Arten werden zu dieser Gattung gezählt, die nicht nur Blüten in verschiedensten Farben und Formen aufweisen, sondern sich auch in ihrer Pflege unterscheiden. Die Clematis sollte nicht nur an einen idealen Standort gepflanzt werden, für eine volle Blüte und ein gleichmäßiges Wachstum muss sie zusätzlich einmal im Jahr zurückgeschnitten werden.

Hybriden und Wildarten der Waldrebe

Clematis Waldrebe

Clematis – die blaue Pracht (c) Denise / pixelio.de

Wer eine Waldrebe für den eigenen Garten auswählt, beispielsweise einen mediterranen Garten, sollte neben der Optik der Blüten auch den Schwierigkeitsgrad der Pflege berücksichtigen. Gerne werden Clematis-Hybriden angepflanzt, sie besitzen besonders große Blüten mit einem Durchmesser von bis zu 15 Zentimetern. Diese Kletterpflanzen sind speziell für die Kultivierung im Garten gezüchtet und benötigen eine aufmerksamere Pflege als die Wildarten der Waldrebe. Die Wildarten kommen in der freien Natur vor und lassen sich ebenfalls im Garten kultivieren, sie sind widerstandsfähiger gegenüber der Witterung und Insektenbefall.

Den perfekten Standort für die Clematis auswählen

Clematis - Standort

Clematis braucht einen hellen Standort. (c) Erika Hartmann / pixelio.de

Die Waldrebe sollte im Spätsommer gepflanzt werden, der warme und feuchte Boden im August und September regt das Wachstum der jungen Wurzeln an. Die meisten Arten der Clematis sind auf einen hellen Standort in der Sonne oder im Halbschatten angewiesen, manche Arten wie die Berg-Waldrebe wachsen auch im Schatten gut. Weil die Clematis eine Kletterpflanze ist, benötigt sie eine Mauer, ein Spalier oder einen Rosenbogen, an dem sie entlang wachsen kann. Die Wurzeln sollten ausreichend tief eingesetzt werden, beim Einpflanzen wird ein Loch von mindestens einem halben Meter Tiefe ausgehoben. Die Waldrebe benötigt viel Wasser und muss vor allem im Frühling und Sommer ausreichend gegossen werden, der Boden sollte immer feucht sein. Allerdings verträgt die Kletterpflanze keine Staunässe, das Wasser sollte stets abfließen. Damit die Clematis stetig wächst und viele Blüten ausbildet, sollte der Boden des gewählten Standorts über ausreichend Nährstoffe verfügen.

Einmal im Jahr wird die Waldrebe zurückgeschnitten

Die Clematis sollte einmal im Jahr beschnitten werden. Dabei werden störende und alte Triebe entfernt, damit die Kletterpflanze neue Triebe ausbilden kann und stärker blüht. Bei den Wildarten reicht ein leichter Rückschnitt aus, während die Clematis-Hybride auf einen umfangreichen Schnitt zur richtigen Zeit angewiesen sind. Aufschluss über den idealen Zeitpunkt des Rückschnitts gibt die Blütezeit. Die Arten, die Ende Juni ihre Blüten öffnen, bilden ihre Knospen im Frühling aus. Daher sollten sie im Februar stark zurückgeschnitten werden, die Haupttriebe werden auf 30 bis 50 Zentimeter gekürzt. Frühjahrsblüher werden erst nach der Blütezeit leicht zurückgeschnitten. Clematis, die zweimal im Jahr blühen, öffnen ihre Blüten im Mai an den alten und im Juli an den neuen Trieben. Damit zu beiden Zeiten ein ausgeglichenes Verhältnis an Blüten besteht, wird im Februar jeder zweite Trieb stark gekürzt, während die anderen Triebe nicht beschnitten werden.

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