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Gepostet on Sep 29, 2013 in Neuheiten, Technik, Trends | Keine Kommentare

Flexible Displays – Der Trend der Tablet-Zukunft

Man stelle sich einmal vor: Eine Welt, in der man seinen 60-Zoll-Fernseher zusammenklappen und in der Tasche mitnehmen kann, um in einer Firma einen Vortrag zu halten. Unterwegs rollt man sein Smartphone auseinander, um die neuesten Facebook-Aktualisierungen der Freunde abzurufen. Was nach zu viel Science-Fiction klingt, hat seinen Ursprung tatsächlich in Star Trek. Dort gehören flexible Displays zum Alltag. In die Zeit des Star Trek-Starts gehen auch die ersten Ideen des flexiblen Displays zurück. Schon in den 1970-er Jahren versuchten sich Unternehmen daran, einen biegsamen Bildschirm zu entwickeln.

Flexible Displays haben schon eine lange Entwicklungszeit

flexible displays: tablets zum einpacken

Bis es flexible Displays für Tablets gibt, muss man wohl noch ein bis zwei Jahre warten. (c) Windorias / pixelio.de

Einen echten Durchbruch hat man in diesen Jahren allerdings nicht erreicht: Der Stand der Technik war noch lange nicht so weit, um flexible Displays überhaupt produzieren zu können. Sowohl die Bildschirmtechnologien als auch die Mittel zur dauerhaften Energieversorgung eines Geräts mit biegsamem Display waren noch nicht verfügbar. Die Konstrukteure ließen sich von den Fertigungsproblemen allerdings nicht beeinflussen und werkelten weiter an den Bildschirmen.
Erst die technologischen Durchbrüche der letzten Jahre brachten auch flexible Displays wieder noch vorne: Durch dünnere Akkus, kleinere Prozessoren und flachere Bildschirme konnten ernsthafte Projekte tatsächlich umgesetzt werden. Auf diversen Messen in den vergangenen zwei Jahren konnte man bereits Prototypen mit den biegsamen Bildschirmen bewundern.

Verschiedene Technologien für flexible Displays

Für flexible Displays gibt es nicht die eine Lösung, sondern verschiedene Ansätze:

  • e-Ink-Displays: Die e-Ink-Technologie kennt man heutzutage vor allem von den weit verbreiteten E-Book-Readern. Großer Vorteil der Technik ist, dass sie sehr platzsparend verbaut werden kann. So haben verschiedene Unternehmen auf einer Tablet-Messe ein papierdünnes e-Book gezeigt, das genauso flexibel wie ein Blatt Papier war. Großer Nachteil: Inhalte können nur in Schwarz-Weiß und nicht in Farbe dargestellt werden.
  • LED-Displays: Die LED-Displays haben mittlerweile die Welt erobert. Sie findet man in Fernseher, Notebooks und Smartphones. Vorteilhaft ist vor allem die starke Leuchtkraft dieser Displays, die Inhalte farbenfroh und kontrastreich darstellen können. Problematisch ist allerdings, dass sie noch nicht so flexibel eingesetzt werden können, wie es sich die Ingenieure vorstellen: So hat das Youm von Samsung, das erste Smartphone mit flexiblem Display, anders als beispielsweise das iPhone 5S nur einen gebogenen und keinen wirklich zusammenklappbaren Bildschirm.

Dass die flexible Displays-Technologie eine interessante Innovation ist, steht außer Frage. Es klingt sehr verlockend in Zukunft eine Zeitung wie „Der Tagesprophet“ aus Harry Potter zu haben, die nicht nur Bilder, sondern ganze Videos auf den Seiten anzeigen kann. Allerdings ist die Technologie trotz des Fortschritts der letzten Jahre noch nicht ausgereift genug, um eine breite Masse anzusprechen.

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