Pages Menu
TwitterRssFacebook
Categories Menu

Gepostet on Sep 20, 2013 in Neuheiten, Technik | Keine Kommentare

iPhone 5S gegen iPhone 5C: Was können die neuen Apple-Smartphones?

Heute ist es soweit, das iPhone 5S sowie das 5C ist da: Der lang erwartete Nachfolger des iPhone 5 steht nun endlich in den Regalen der Apple Stores auf der ganze Welt. Dabei brach Apple bei der Vorstellung der neuen iPhones zum ersten Mal seine Maxime, nur ein iPhone-Modell vorzustellen: Mit dem bunten iPhone 5C brachte der Hersteller aus Cupertino eine günstigere Variante seines Smartphones auf den Markt, das auf der Technik des alten iPhone 5 basiert. Was die beiden Modelle auf dem Kasten haben, untersucht acuerdas.de.

Neue Technik im iPhone 5S, inklusive Fingerabdruck-Scanner

iphone 5s: heute startet der verkauf

Mit dem iPhone 5S und dem 5C schickt Apple zwei neue Smartphones ins Rennen. (c) Robert Babiak jun. / pixelio.de

Mit dem neuen iPhone 5S einen der Technik Trends 2013 setzen und möchte Apple sein Smartphone noch einmal deutlich schneller machen. Deshalb hat der Elektronikgigant dem Smartphone-Upgrade – wie üblich – einen rundum erneuerten Prozessor spendiert. Spektakulär ist weniger die Nomenklatur des Halbleiters – gemäß der Produktreihe hat Apple ihn „A7“ genannt -, sondern vielmehr die Tatsache, dass der Chip der erste Smartphone-Prozessor ist, der nach der 64-Bit-Architektur gebaut wurde. Damit soll das iPhone 5S noch einmal deutlich schneller sein als sein Vorgänger. Auf optimierte Apps trifft das auch tatsächlich zu: Grafikanwendungen laufen nun noch flüssiger und prächtiger über das brilliante Retina-Display als noch beim iPhone 5. Nutzt man allerdings Apps, die noch für das 32-Bit-Modell gebaut wurden, ist kein Unterschied zum Vorgänger festzustellen.
Eine weitere Neuerung ist der Fingerabdruck-Sensor. Apple kaufte vor einigen Jahren ein Unternehmen, das sich auf die Herstellung von Fingerabdruck-Scannern spezialisiert hatte – bis es ein Scanner ins iPhone schaffte, war also nur eine Frage der Zeit. Tatsächlich funktioniert das Auslesen des Fingerabdrucks ohne Probleme. Umso problematischer ist allerdings, dass man mit seinem Fingerabdruck auch ein Teil seiner Identität an das iPhone 5S preisgibt. Zwar versprach Apple, das der Abdruck nur als mathematische Zahlenfolge gespeichert wird und in einer sicheren Partition des Prozessors gespeichert wird – dennoch sollte man in Zeiten, in denen die NSA in Zusammenarbeit mit den größten IT-Konzernen selbst SSL-Verschlüsselungen aushebelt, vorsichtig mit der Herausgabe seiner Daten in die digitale Welt sein.

Neue Farben auf dem alten Gehäuse

Auch die Kamera hat Apple erneut überarbeitet: Sie profitiert nicht nur vom schnelleren Prozessor, sondern hat auch eine zusätzliche LED bekommen, die Fotos noch naturgetreuer belichtet. So sorgt sowohl die bereits bekannte weiße LED und eine zusätzliche bernsteinfarbene LED dafür, dass die Fotos mit dem iPhone 5S noch etwas besser aussehen.
Auch farbtechnisch geht Apple neue Wege: War das iPhone bisher nur in zwei verschiedenen Farben erhältlich, gibt es das Smartphone nun in drei unterschiedlichen Farben. Champagner-farben, silber und grau sind die neuen Farben des iPhone 5S, die im Metall-Gehäuse gut aussehen und einen hochwertigen Eindruck hinterlassen.

Günstiger als das iPhone 5S: das iPhone 5C

Das iPhone 5C hat Apple etwas farbenfroher gestaltet als das edle iPhone 5S: In allen Neon-Farben leuchtet das Smartphone aus den Regalen. Verzichtet wurde auch auf das Metallgehäuse des iPhone 5S, stattdessen hat das 5C ein Gehäuse aus Plastik, Apple nennt es freundlicher „Polycarbonat“. Der geschönte Begriff täuscht aber nicht über die deutlich schlechtere Haptik im Vergleich zum iPhone 5S hinweg.
Technisch liegt das iPhone 5C auf demselben Stand wie das iPhone 5, das vor einem Jahr auf den Markt kam.
Auch ein wirkliches „Billig“-Smartphone ist das 5C nicht geworden: Dafür, dass Apple mit einem günstigen Smartphone die Märkte in den Schwellenländern, die in Ermangelung einer Alternative auf Windows- und Android-Smartphones zurückgreifen, erobern wollte, ist das iPhone 5C sehr teuer geworden. 599 Euro werden wenige Menschen für ein Smartphone übrig haben.

iPhone 5S und iPhone 5C: Der Überblick

iPhone 5S: Maße (Millimeter): 124 x 59 x 8 Millimeter, Gewicht: 112 Gramm, Sprechzeit: Bis zu 10 Std., Standby: Bis zu 10 Tage, Display-Diagonale: 4 Zoll, Display-Auflösung: 1136 x 640 Pixel: Prozessor: 1,3 GHz Dualcore, Arbeitsspeicher: 1 GB, Massenspeicher> 16/32/64 GB, Speichererweiterung> Nein, Kamera (hinten/vorne): 8/1,2 Megapixel, Mobilfunktechnik: LTE, HSDPA, UMTS, EDGE, GPRS, GSM, W-Lan: 802.11 a/b/g/n, Bluetooth: 4.0, Betriebssystem: iOS 7, Besonderheiten: Touch-ID-Sensor, 64-Bit-Technik, M7-Coprozessor.

iPhone 5C: Maße (Millimeter): 124 x 59 x 9 Millimeter, Gewicht: 132 Gramm, Sprechzeit: Bis zu 10 Std., Standby: Bis zu 10 Tage, Display-Diagonale: 4 Zoll, Display-Auflösung: 1136 x 640 Pixel: Prozessor: 1,3 GHz Dualcore, Arbeitsspeicher: 1 GB, Massenspeicher: 16/32 GB, Speichererweiterung: Nein, Kamera (hinten/vorne): 8/1,2 Megapixel, Mobilfunktechnik: LTE, HSDPA, UMTS, EDGE, GPRS, GSM, W-Lan: 802.11 a/b/g/n, Bluetooth: 4.0, Betriebssystem: iOS 7.

Ein Produktupdate und alte Technik im Neon-Kleid

Etwas wirklich Neues hat Apple mit dem iPhone 5S und dem 5C wieder nicht präsentiert. Zwar hat das iPhone 5S mit dem Fingerabdrucksensor und dem neuen Prozessor innovative Technik an Bord, ob sich ein Update vom iPhone allerdings lohnt, darf bezweifelt werden.
Auch das iPhone 5C erfindet das Rad nicht neu: Mit dem neuen Design richtet sich das Smartphone eher an die Kids gut situierter Eltern, als an den Fabrikarbeiter in Weißrussland.

Angenehm Wohnen mit Tipps von acuerdas.de

Kommentar absenden

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.